der eurofighter-untersuchungsausschuss ist in diesen tagen auf der suche nach verschwundenen millionen. im zuge dessen gefällt mir besonders die harte arbeit der rumpold-firma. und auch die art, wie die rumpolds sich so geben in der öffentlichkeit.
96.000 euro für eine pressekonferenz. das ist doch - bittesehr! - nichts besonderes! frau rumpold erklärte, dafür hätte man tag und nacht gearbeitet. so eine pressekonferenz ist ja auch ein mega-event. kompliziert und mit schwierigen vorverhandlungen behaftet, da braucht es mindestens einen 24-stunden-einsatz, bis dafür alles steht. das muss mann/frau schon verstehen!
über viele dinge kann frau rumpold auch gar nix sagen. zum beispiel, was genau nun eigentlich über die verwendung des geldes mündlich vereinbart wurde, weil man (für diese bagatellbeträge) doch nicht extra schriftliche unterlagen angefertigt hatte - und mit wem. entscheidungsträger aus politik, wirtschaft und journalismus waren das, daran hat sie eine lebhafte erinnerung. aber mit welchen personen sie bzw. die rumpold-firma nun genau in kontakt stand, und mit wem etwas vereinbart wurde - das kann frau sich doch nicht alles merken. das wäre doch wirklich zuviel verlangt!
jaja. mit dem alter kommt das schlechte gedächtnis. oder?
ferien, hurra!
Vor 13 Stunden


4 Kommentare:
Die Arbeitsteilung bei den rumpolds ist auch vorbildlich halbe-halbe: Was er nicht weiß, das sagt sie nicht und umgekehrt.
teacher
das dreamteam :-)
bisher sah ich mein berufsbild durch die unvermeidlichen "pr-ladies" in den seitenblicken schon schwer in mitleidenschaft gezogen. aber das kommunikative rumpelstilzchen stösst einer branche, deren geschäft eigentlich der gute ruf ist, den finalen negativ-image-dolch in den rücken.
die rumpolds segeln doch ohnehin nur im tiefstblauen gewässer, oder? das ist für meine begriffe relativ weitab von "der branche" als solcher.
falls du einen dolch-rauszieh-service brauchst: für 96.000 mach ich dir das gerne :-)))))
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