Sonntag, 29. Jänner 2012

die asche meiner mutter

diesen film habe ich im kino verpasst, aber gestern war er im tv zu sehen. ich stehe dem thema grundsätzlich wohlwollend und interessiert gegenüber - aber der film ist wirklich sehr enttäuschend. die erzählung läuft so platt dahin, eine ziemlich teilnahmslose aneinanderreihung von ereignissen im ewig verregneten limerick.

die darstellung bitterster armut schafft es an keinem punkt des filmes bis ans herz. manche ereignisse werden episch lang dargestellt, trotzdem kommt keine intensität auf. irgendwann schleicht sich dann gepflegte langeweile ein und mensch verliert das interesse dafür, wie es weitergehen wird.

ich finde das sehr schade - aber da wurde ein wirklich berührendes, interessantes und an sich sehr gefühlsexplosives thema schlicht ertränkt.