von peter funke
bin ja bekennender ow-fan, und zwar, was die person betrifft und nicht seine arbeit. diese biographie ist sehr, sehr ernsthaft. wildes aussagen, gedanken und verhalten werden immer wieder in den kontext seiner zeit gesetzt, es werden denkströmungen zu dieser zeit erläutert und immer wieder aus wilde´s briefen zitiert.
jetzt habe ich zwar einen sehr guten überblick über sein leben, aber mir fehlt hier das leben als solches. das buch ist informativ, liest sich aber wie der fünfte band der politischen geschichte englands, es ist ein bisschen träge und und äußerst trocken. wildes exzessives leben wurde zum großteil ausgespart und wenn, dann nur sehr wissenschaftlich und sehr kurz abgehandelt. homoerotisches wurde überhaupt nur sehr verklausuliert dargestellt. schade, weil ich finde, dass das mindestens die hälfte von oscar wilde ausmachte, der in seiner prüden zeit wohl eine schillernder ausnahmefall war.
für alle info- und bio-freaks ist das buch allerdings bestimmt geeignet. wer mehr auf soziale denn geschichtliche zusammenhänge steht, bleibt ein bisschen leer zurück.
Dienstag, 17. November 2009
oscar wilde
Donnerstag, 12. November 2009
kuriositätenkundschaft
manche der leute, die sich bei mir so einfinden, haben wirklich einen oscar für reife darstellungskünste verdient. wie die gnädige frau von neulich.
1. akt: anruf. sie habe von mir gehört und wolle nun wissen, womit und wie genau ich arbeite. ich erkläre ihr das in 3 minuten, aber meine alarmglocken schrillen da schon. ich sage: "sie wissen schon, dass ich in p. zu hause bin?" sie, entsetzt: "oh, ich dachte sie sind $inmeinerheimatstadt, aber p. ... also das ist zu weit." was sie nicht davon abhält, mich weiter abzuklopfen und mich etwa eine halbe stunde lang mit allem, was ihr gerade so in den sinn kommt, zu beglücken. wir verbleiben letztendlich so, dass das ohnehin keinen sinn macht und ich wünsche ihr alles gute.
2. akt: e-mail. etwa 3 wochen später bekomme ich eine äußerst umständliche nachricht, in der sie mir in einer halben a4-seite erklärt, dass sie von mir gehört hat und nun einen termin will. ich maile ihr 3 terminvorschläge zurück.
3. akt: antwort. auf 1 a4-seite erklärt sie mir, warum die 3 termine allesamt nicht funktionieren und was genau sie da vor hat und warum das alles so wichtig ist. ich schlage ihr vor, mich doch gelegentlich anzurufen.
4. akt: 16 unbeantwortete anrufe in 1 stunde.
5. akt: besiegelung. halbseitiges e-mail, dass einer der termine nun doch geht, warum genau und was sie alles verändert hat, um den wahrzunehmen. ich bestätige das. sie erreicht mich telefonisch, ich bestätige noch einmal und frage, ob sie eine wegbeschreibung braucht. natürlich nicht.
6. akt: email. eine halbe seite, warum sie eine wegbeschreibung braucht. ich maile sie.
7. akt: 1 tag vorher - 8 unbeantwortete anrufe.
8. akt: der große tag. sie ist 1/2 stunde zu früh da, ich bin noch am arbeiten. sie läutet an, ich räume noch schnell die papiere vom tisch und gehe hinauf, um die tür zu öffnen. leider war die nicht abgeschlossen, denn SIE steht schon mitten im vorzimmer und macht sich gerade daran, das haus zu erkunden. natürlich geht sie davon aus, dass ich ohnehin schon für sie zeit habe. [JA, ich finde das ungeheuerlich, wenn man einfach in ein haus hineingeht. eigentlich habe ich mir geschworen, solche leute in hinkunft hochkant gleich wieder hinauszuwerfen]
9. akt: wir kommen in meinen arbeitsraum. ich bitte sie, platz zu nehmen, aber sie erklärt mir, dass sie sich erst einmal umschauen müsste. dann bemäkelt sie, dass der raum nicht ihrem stil entspreche, denn sie habe es gerne reduziert und in zen-manier. ich entschuldige mich nicht dafür, dass der raum meinem geschmack entspricht und bitte sie, platz zu nehmen. sie fragt mich, ob es denn sein müsste, dass am computer genau jetzt etwas [nämlich mein mp3player] aufgeladen werden müsse? und ob es denn nicht ginge, dass ich das handy entweder ausschalte oder aus dem zimmer bringe? davon bekäme sie nämlich hohen blutdruck.
10. akt: 1 1/2 stunden mit IHR. ohne weiteren kommentar.
[ja, danke der nachfrage, ich habe mich inzwischen erholt^^]
Samstag, 17. Oktober 2009
mal wieder
ein schulthema. in den heutigen oö nachrichten ist zu lesen, dass die lehrervertretung mehr rechte gegenüber schülerInnen für lehrerInnen fordert. soll sinngemäß heißen: strafen soll wieder erlaubt werden, auch nachsitzen oder sozialdienst.
ein stück weit gehe ich konform damit. wer einmal ein gedicht auswendig lernen oder einen aufsatz schreiben musste, womöglich genau zur stressigsten schularbeitenzeit, wird wohl sehr gut überlegen, ob sie/er sich das noch öfter antun will. wenn der strafe ermahnungen vorausgehen und damit nicht inflationär umgegangen wird, bin ich durchaus befürworterin.
gegen nachsitzen allerdings habe ich ganz ausdrücklich was. einerseits ist das ja auch für die lehrkraft kontraproduktiv. wenn schon gejammert und verhindert wurde, dass 2 stunden arbeit von zu hause in die klassenräume verlegt werden, muss wohl über nachsitzen nicht wirklich nachgedacht werden. oder hat die werte lehrerInnenschaft DAFÜR dann plötzlich doch zeit? da wüsste ich was sinnvolleres, was mit diesen stunden angefangen werden könnte. und davon abgesehen gibt es auch praktische gründe, die gegen das nachsitzen sprechen: es gibt probleme mit dem nachhausekommen, da die busse zu uns in die pampa nicht beliebig lang und oft unterwegs sind.
sozialdienst ist dehnbar. in der klasse des sohnes im vorjahr hat zb jemand den abfluss des waschbeckens beschädigt. der kv liess damals den jungen mann die notwendigen dinge zur reparatur kaufen und das auch selbst unter anleitung wieder in ordnung bringen. viele eltern haben sich damals darüber aufgeregt, weil die schule doch, bittesehr, versichert sein müsse und solche dinge vom schulwart oder sonst jemandem erledigt werden müssten. seh ich nicht so. im gegenteil, das war eine sehr sinnvolle aktion. direkt erlebte konsequenz des eigenen handelns. allerdings ist ja nicht jeder sozialdienst, zu dem schülerInnen eingeteilt werden könnten, sinnvoll. dieser bereich müsste wohl sehr genau definiert werden.
dann gibt es noch eine forderung der lehrerInnenvertretung, die ich nun wirklich abartig finde: im fall der fälle sollen von den eltern konsequenzen eingefordert werden können. also echt jetzt. sind wir nun bei sippenhaftung? wenn eines meiner kinder probleme mit einer lehrkraft hat, soll ich dann auf knien rutschen und schwören, dass mein kind nie wieder schlimm ist? oder soll ich nachsitzen oder dem konferenzzimmer einen kuchen spenden? und wenn ich keine zeit habe, kann das dann auch die oma machen oder die nichte?
Mittwoch, 14. Oktober 2009
kick-off
ich weiß schon, ich bin ein wenig spät dran. aber nachdem ich das ... wie soll man das nennen? - abschließende interview mit hermann maier gesehen habe, doch noch ein paar worte dazu. richtig verwunderlich ist es ja nicht, dass er seine aktive schirennsportkarriere an den nagel hängt.
was mir zu hermann maier einfällt? ich fand ihn immer schon ziemlich gut. mir imponieren menschen, die einen so glasklaren verstand, einen unbeugsamen willen und eine mörderische ausdauer haben. dazu hat hermann maier auch niveau, persönlichkeit, charme und sinn für unfug.
zudem habe ich recht interessante denkmuster bei seinem heute ausgestrahlten interview bemerkt. sein körper hätte schon länger quasi mit dem zaunpfahl gewinkt, war er doch letztes jahr oft verkühlt und mit bronchienproblemen geplagt. noch vor 5 oder 6 jahren wurde ich als esotante verspottet, wenn ich solche kausalzusammenhänge bemerkte und in worte fasste. mittlerweile hat sich ganzheitliches denken offenbar besonders in der sportwelt breit gemacht. zu recht, wie ich finde.
seine pressekonferenz zu seinem rücktritt fand ich rührend, ganz ohne ironie. normalerweise werde ich ätzend, wenn ich zeuge von derartigen gefühlsausbrüchen werde, aber bei hermann maier habe ich wirklich das gefühl, dass das sehr authentisch ist. noch besser fand ich die art, wie er das heute kommentierte.
als x-millionste person wünsche ich ihm nur das beste und dass er sich seine wünsche erfüllen kann.
[und beim gespräch über die person des herrn maier, über siegeswillen, reinbeißen können und ohne rücksicht auf verluste auf ein ziel zugehen zu können, zog der beduine eine parallele zu thomas muster. jetzt mal ehrlich: da liegen welten dazwischen. für mich. nicht wegen des erreichten oder nicht erreichten erfolges, sondern wegen der persönlichkeit. ist aber wohl geschmackssache.]
Montag, 12. Oktober 2009
im süden nix neues
gestern, passend zur allerorten grassierenden haider-heiligenverehrung, auch gleich eine ganze "diskussionssendung" zu diesem thema: im zentrum. leider kann ich im netz nirgends mehr eine namensliste finden, deswegen nur ein überblick:
die geladenen 3 (in worten: drei) exponenten des bzö - herr dörfler, herr bucher und herr petzner - haben meine bestehenden ressentiments noch verstärkt. abseits von eingelernten politik-floskeln und ihrem "speaking" sehen alle drei kommunikationstechnisch nämlich noch ärmer aus, als ich bisher vermutet habe. ein leises wort der kritik an ihrem heiligen und alle werden sie zornerfüllt, sehr laut und sehr untergriffig. sachargumente gibt es dann keine mehr, und besonders herr bucher hat sich diesbezüglich gestern disqualifiziert.
einmal mehr ist mir aufgefallen, dass mit frauen anders gesprochen wird als mit männern. die anwesende haider-kritische journalistin der zeitschrift "spiegel" und buchautorin, marion kraske, wurde von herrn bucher auf einem niveau abgekanzelt, das nach unten keinen spielraum mehr hat. lautstärke, gestik und tonfall waren unvergleichlich, gerade noch, dass er nicht an den schluss setzte, "du bleds mensch". unfassbar. ich dachte immer, diese art des verhaltens gegenüber frauen wäre mit meinem großvater ausgestorben.
herr dörfler dagegen ließ gleich wissen, dass er sich generell dagegen verwehre, dass überhaupt ausländische journalisten nach kärnten kämen und über dieses berichteten (!!), denn die hätten ja ohnehin alle keine ahnung. ins gleiche horn stieß dann auch herr bucher, der allen (ja, allen) journalisten unterstellte, nicht zu recherchieren und einer vom anderen abzuschreiben.
auffällig in der bzö-diktion auch, dass, sobald die argumente ausgehen (und das ist in der regel sehr schnell der fall), gleich eine redewendung eingeworfen wird, die alle kärntnerInnen mit einbezieht. das machten ausnahmslos alle bzö-vertreter mindestens einmal. in erinnerung ist mir zum beispiel, dass "die kärntnerinnen und kärntner es nicht notwendig haben, dass ihnen von außen (!) vorgeschrieben wird, wie sie zu trauern haben" und ähnliches.
man gewann schon den eindruck gestern, dass die bzö-vertreter am liebsten eine 10 m hohe mauer um ihr heiliges land ziehen wollen, um es vor allem bösen "von außen" zu schützen, und wahrscheinlich sind für das bzö auch schon die bewohner anderer bundesländer "die ausländer", die man nicht will.
über die "neupositionierung" des bzö wurde kaum gesprochen, und wenn, war wieder offensichtlich, dass es außer haider-verehrung und ausländerfeindlichkeit eigentlich kein thema gibt, worüber die herren flüssig referieren können. auch das wort "liberal" aus dem munde von herrn bucher, der nicht einmal gelernt hat, sachlich mit einer frau zu diskutieren, ist für mich einigermaßen befremdlich. vielleicht wird ja der begriff "liberal" neu definiert, für kärntnen.
Sonntag, 11. Oktober 2009
heiß!
wie schon erwähnt, sind hier die moped-zeiten angebrochen. der beduine kümmert sich intensiv um das gefährt, er ist damit von linz zu unserem domizil gegondelt, um es dem herrn sohn vor die haustüre zu stellen. am nächsten tag ergab sich [rein zufällig, versteht sich] ein grund, warum noch eine fahrt pregarten-linz-pregarten fällig wurde. war ja auch schönes wetter und so. hier mal ein eindruck von dem schnittigen gefährt:da der herr sohn sich weigert, von mir fotografiert zu werden, ist oben der beduine himself zu sehen. mitten im 4. frühling oder so, man merkt jedenfalls, dass er mit all diesem moped-kram direkt daran erinnert wird:
jaaaa, ladies and gentlemen, das ist der beduine anno 1973. damals war er nicht nur fashion-victim, sondern auch begeisterter moped-fahrer. dieses ding da oben ging 100 km/h, und die wurden so gefahren, wie er da zu sehen ist: ohne helm, ohne schutzkleidung, ohne allem. da war er king of the road :)
keine sorgen
bei uns ist die moped-zeit angebrochen. der herr sohn hat sein heißes eisen vor der tür stehen und ich ermuntere ihn täglich, damit zu fahren. noch hat er großen respekt und da er ein ziemlich vorsichtiger typ ist, geht er die sache langsam an und ist noch nicht so arg weit unterwegs.
die freundin der tochter hat ebenfalls seit kurzem einen fahrbaren untersatz.
tochter: heute fahre ich mit susi mit dem moped.
ich: ja super! wo fahrt ihr denn hin?
tochter: weiß ich nicht, mal sehen. irgendwo halt.
~ kurze nachdenkpause ~
tochter: mama? machst du dir eigentlich gar keine sorgen um uns?
o.o! sollte ich mehr die fürsorgliche mutter spielen? "kind, seid aber vorsichtig!", "sagt mir aber vorher genau, wo ihr unterwegs seid!", "fahrt nicht zu weit weg!", "fahrt nicht zu schnell!" und all sowas? schon erstaunlich, die denkvorgänge der nachkommenschaft ^^
Mittwoch, 30. September 2009
good news
manchmal ist es wirklich so, dass im alltag ganz unvermutet perlen auftauchen, über deren blosse existenz man sich freut. heute aus dem berufsalltag des beduinen: es gibt eine oberösterreichische firma, die sich mit feuerverzinkerei beschäftigt. das ist eine arbeit, die schwer und dreckig ist und deswegen einen hohen ausländeranteil unter der arbeiterschaft hat.
die geschäftsführerIN dieser firma nun will eine ordentliche heizung haben, weil den arbeitern oft kalt ist. in der halle, in der die arbeiter sich großteils aufhalten, ist es zugig und kalt. man hatte dort schon verschiedenste varianten versucht, von warmer unterwäsche bis zu heizstrahlern, die vom arbeitsinspektorat bemäkelt wurden. jetzt will man eine ordentliche lösung.
diese kleine geschichte hat für mich mehrere aufhänger, warum ich sie herzerwärmend finde. und sie ist wahr.
gemeinderatswahlen 2009
so, nun sind sie online nachzulesen, die wahlergebnisse aus pregarten:
övp: 56,65% oder 1.918 stimmen
spö: 35,23% oder 1.193 stimmen
grüne: 9,12% oder 275 stimmen
naja, immerhin 2 mandate haben die grünen aus dem stand und aus dem nichts geschafft. is immerhin etwas. das ergebnis der spö ist hier ziemlich bemerkenswert, bei der letzten gemeinderatswahl hatte die nämlich noch 55,83% der stimmen. der absturz ist wohl dramatisch zu nennen. da ich einigermaßen mitverfolge, was hier so vor sich geht wage ich schon die aussage, dass da viele der bundes-spö einen denkzettel verpassen wollten. schade, dass so viele leute nicht zwischen landes- und gemeindeebene unterscheiden (wollen/können).
das rennen ums bürgermeisteramt ist auch eindeutig ausgefallen:
für den amtierenden bürgermeister der övp stimmten 2.360 personen, die spö-kandidatin erreichte 1.041 stimmen. bei immerhin 89 ungültig abgegebenen stimmen. da konnten sich wohl einige nicht dazu durchringen, eine/n der beiden kandidatInnen zu wählen ^^
[wie die bürgermeisterin heißen wird, die als siegerin bei der nächsten gemeinderatswahl hervorgehen wird, weiß ich schon. gogogo a.! xD]
Dienstag, 29. September 2009
gehn? wohin denn??
manche dinge ändern sich auch nach generationen noch nicht. heute, im auto.
tochter: susi und ihr freund sind morgen 1 jahr und 8 monate beisammen.
ich: aha. und woher wissen die das so genau? ab wann zählt das?
tochter: mama, das ist so. ERST haben sie sich nur so gekannt. das zählt noch nicht.
ich: ok. und? was zählt dann? das erste händchenhalten? der erste kuss? der erste sex?
tochter, augenrollend: das zählt ab dann, wenn er sie fragt.
ich: was?
tochter: na ob sie mit ihm gehen will!
willst du mit mir gehen? wer erinnert sich? [lachflash, auch nach stunden noch] ^^
Montag, 28. September 2009
ltw oö
in oberösterreich sieht es nach der wahl so aus:
övp: 46,76% oder 400.366 stimmen
spö: 24,94% oder 213.553 stimmen
fpö: 15,29% oder 130.937 stimmen
grüne: 9,18% oder 78.569 stimmen
bzö: 2,83% oder 24.268 stimmen
kpö: 0,56% oder 4.812 stimmen
dc: 0,43% oder 3.721 stimmen
so. beschämend ist, dass die fpö sich mit slogans wie "kriminelle rein? wir sagen nein!" beinahe verdoppeln konnte, von 8,40% auf 15,29%. auch die övp hat sich leicht vermehrt, die spö ist von 38,33% auf 24,94% gefallen. die grünen haben sich um einen hauch verbessert, 2003 lagen sie bei 9,06%.
die christen wurden immerhin von 3.721 leuten gewählt, was ich höchst skurril finde. auch die 24.268 stimmen fürs bzö sind ganz schön viel. ok, "sie weiß, was er wollte", aber trotzdem?! das sind wohl echte hardcore-fans.
und so hat meine heimatstadt pregarten für die landtagswahl abgestimmt:
övp: 49,39% oder 1.689 stimmen
spö: 27,75% oder 949 stimmen
fpö: 11,67% oder 399 stimmen
grüne: 8,30% oder 284 stimmen
bzö: 2,13% oder 73 stimmen
kpö: 0,44% oder 15 stimmen
dc: 0,32% oder 11 stimmen
die wahlbeteiligung lag bei 87,87% (oder 3.476 abgegebenen stimmen), es gingen also mehr leute zur wahl als im jahr 2003.
vom trend her also ziemlich im schnitt liegend. die spö ist hier allerdings extrem bitter von 43,15% aus nach unten gefallen. die övp hat klar zugelegt, 2003 hatte sie noch 43,12%. dass sich sogar hier wählerInnen fürs bzö und die christen finden, sehe ich als kleinen scherz am rande. die christen wählen wohl der pfarrer und sein hofstaat. also hoffentlich. die grünen steigern sich auch hier nur hauchdünn von 8,04% auf 8,30%, was ich sehr schade finde.
leider sind die detailergebnisse der gemeinderatswahlen im netz noch nicht zu finden, zumindest nicht die von der offiziellen wahlseite des landes oö. ich werde das aber verfolgen, denn es würde mich schon sehr interessieren, wo und ob sich die ergebnisse für die lokalen parteien von denen für den landtag unterscheiden.
Sonntag, 27. September 2009
inglorious basterds
fiel ja in meine blogfreie zeit, deswegen nur ganz kurze anmerkung: genial, mindestens. pflicht!
[musste ich noch loswerden]
