Samstag, 20. April 2013

sorgt immer wieder für erheiterung

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frau tyndra befindet sich zur zeit auf intensiver jobsuche. bisher festgestellt: meinem interesse für krankenanstalten und soziale bereiche kann ich keinesfalls folgen, weil es dort finanziell noch schlechter aussieht als im großen schnitt. die bereitschaft, mehr als kollektivvertraglich verpflichtend zu zahlen, ist in diesen bereichen gar nicht vorhanden. schade.

ansonsten lese ich immer wieder gerne mit breitem grinsen annoncen wie zum beispiel diese:

Ihr Aufgabengebiet:
  • Unterstützung der Geschäftsführung bei inhaltlichen, administrativen und organisatorischen Aufgaben
  • Eigenverantwortliche Bearbeitung von unterschiedlichen Aufgabenfeldern und Projekten, schwerpunktmäßig im Bereich Altenhilfe, u.a. Mitwirkung bei Bauprojekten
  • Erstellung sowie Vor- und Nachbereitung von Unterlagen, Statistiken und Präsentationen
  • Verwalten und Erarbeiten von Verträgen
  • Zusammenarbeit mit internen und externen Ansprechpartnern 
ok. so weit, so gut - das wäre keinerlei problem für mich. dann aber lese ich weiter und entdecke, dass sich die erwartungshaltung der firma in sphären bewegt, die der job description nicht wirklich entsprechen:

Wir erwarten von Ihnen:
  • Abgeschlossenes Universitätsstudium (Sozial-, und/oder wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtung oder Jus)
  • Berufserfahrung im Bereich der Senioren- und Altenarbeit
  • Erfahrung in der Abwicklung von Projekten und in der Moderation
  • Sehr gute umfangreiche EDV-Kenntnisse
  • Strukturierte Arbeitsweise sowie ausgeprägtes Organisationsgeschick
  • Hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft 
wer hat so viel verschiedenartige erfahrungen UND ein abgeschlossenes studium?
wer mit abgeschlossenem studium würde sich für einen solchen job bewerben?

katze <--> schwanz

godmode ist aber das ende der annonce:

Wir bieten:
  • Zukunftsorientiertes und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit
  • Mitarbeit in einem großen Sozialunternehmen
  • Bezahlung lt. Kollektivvertrag XXX; Mindestgehalt brutto € 2.121,90 bei einem Beschäftigungsausmaß von 100%; Mehrzahlung je nach Vordienst- & Ausbildungszeiten
und ihr schauriges gelächter hallte durch das alte gemäuer :D

[für dieses bruttogehalt nimmt frau tyndra, weit entfernt von studium und erfahrung in drei millionen sparten der sozialarbeit, nichtmal einen stift in die hand. wetten, dass diese firma noch sehr, sehr lange suchen wird?^^]

Mittwoch, 20. Februar 2013

keine überraschung

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etwas verspätete genugtuung verspüre ich gerade im fall am.a.zon/tren.kwal.der. vor allem, da auch mein derzeitiger arbeitgeber die dienste dieses "personaldienstleisters" in anspruch genommen hat. ergebnis: keine (!) der vorgeschlagenen damen hatte auch nur annäherend die qualifikationen, die als grundlage für die ausgeschriebene stelle notwendig waren. (getoppt nur noch durch das ams, von wo uns uns allen ernstes schlosser und lkw-fahrer geschickt wurden)

dabei war die basis keine schwierige: kfm. ausbildung, mind. 5 jahre berufserfahrung.

soviel zu qualifikationen. meine eigenen erfahrungen mit dieser firma hab ich ja schonmal niedergeschrieben.

ich verfolge mit interesse, wie das weitergeht. offensichtlich hat man bei der firma tr.enk.wa.lder beim troubleshooting dieselben herausragenden fähigkeiten wie in der personalbereitstellung.

*bling*

Freitag, 15. Februar 2013

pferdefleisch

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hab ich in diesem zusammenhang nicht grad gestern oder längstens vorgestern noch im radio irgendjemand hochrangigen versichern gehört: "österreich ist von diesem skandal nicht betroffen"?

finds jedesmal wieder sehr lächerlich, wenn skandale wider besseres wissen empört dementiert werden - bis sie sich als wahr herausstellen. felix austria.

soap opera

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in der arbeit passieren bei uns seit 3 monaten täglich dinge, um die uns jede billige daily soap beneidet. manche haben schon probleme mit der halswirbelsäule vom permanenten kopfschütteln. heute gabs ein besonderes gustostückerl.

unter ausschluss der öffentlichkeit hat unser aller intrigante und inkompetente vorgesetzte gemeinsam mit ihren beiden rückgratlosen stasi-bodenleckerinnen einen neuen eingestellt. zwar konnte sie bis gestern nicht beantworten, wo der mann überhaupt arbeiten soll - aber immerhin hatte er heute seinen ersten arbeitstag.

also klingelte er morgens um 8 an unserer tür. erstes erlebnis: kein mensch kannte ihn. zweites erlebnis: kein mensch wusste bescheid, wie denn mit ihm zu verfahren sei.

die vorgesetzte: nicht im büro
ihre linke hand, die büroschlampe: nicht im büro
ihre zweite linke hand, die unterwürfige ohne unnötige eigene meinung: nicht im büro

wo landet ein solcherart sitzen gelassener? zuerst nahm miss buchhaltung ihn an der hand und klapperte alle leute ab, um ihn vorzustellen. danach wurde er im büro von frau tyndra abgegeben. dort haben wir ihn erstmal mit kaffee versorgt und überlegt, was zu tun sei.

nach längerer suche stellte sich heraus, dass ein einschulungsplan für den mann existierte. inhalt für den 15. februar: vertragssachen, sicherheitseinweisung, versicherungssachen, rechtlicher rahmen, arbeitszeit. verantwortlich: die nicht anwesende vorgesetzte.

ein versuch, dieselbige anzurufen scheiterte. wie gewohnt war sie via handy nicht erreichbar, dafür wenigstens ihre mailbox.

eine geschlagene halbe stunde später meldete sich die vorgesetzte. dermassen lallend, dass ich sie geistig noch in irgendeinem eck von irgendeiner billigen kneipe rumliegen sah. es dauerte mehrere minuten bis sie überhaupt begriff, worum es ging. fazit nach einem gespräch in dem ich mehr ahnte als hörte, was sie sagte: er soll am montag wiederkommen.

also schickten wir ihn erstmal nach hause. seine fragen bezüglich anstellung und versicherung konnten wir ihm nicht beantworten.

ich würde jetzt zu gern wissen, was der mann sagt, wenn sein ganzer bekanntenkreis ihn heute erwartungsvoll fragt: "und? wie war dein erster arbeitstag?"

Montag, 28. Jänner 2013

beratung bis zum w.o.

1 Kommentar:
der beduine und ich sind mit dem fräulein tochter beim dm. eingekauft haben wir einen ganzen schwung an dingen. an der kasse sitzt eine von diesen 30++ tussis, blond gefärbtes haar, etliche schichten an make-up, verhärmter blick vom vergeblichen hungern in size zero.

als sie das haarshampoo scannt, sieht sie mich vorwurfsvoll an und meint: "sie wissen schon, dass wir dieses produkt auch im angebot haben? dieses kostet 4,25 und für 8 euro bekommen sie drei davon!"

ich so: "nein wusste ich nicht und ich brauche auch nicht drei davon."

sie, hopst von ihrem sessel auf und stürmt zu dem zeug im laden, kommt mit den 3 produkten zurück und labert immer noch. ich so: "danke, aber danke nein. ich brauche nicht drei davon."

sie: "aber das kann man doch lange aufbewahren, und jetzt diese aktion ... blah blah"

ich werfe einen blick zurück, die schlange hinter mir wird immer länger. ich gebe auf und sage: "ok, dann tauschen wir das aus."

ich hatte die hoffnung, die sache wäre damit erledigt. fast hatte ich schon meine bankomatkarte fertig verstaut, da holt sie zu ihrem nächsten schlag aus.

sie: "weil ich grad sehe, dass SIE (blick auf das fräulein tochter) ein problem mit pickeln hat: ich habe da gerade einen workshop bei al.na.tura gemacht und ich kann ihnen blablabla empfehlen. meine söhne nehmen das auch, und die pickel sind weg!"

tochter rollt genervt die augen (sie hasst es, wenn leute mit mir über sie reden, wenn sie neben mir steht. ich übrigens auch)

ich sage: "danke, wir werden beim nächsten mal eventuell dran denken."

miss hardcore beratung ist allerdings noch nicht mit uns fertig. mangels zuhörern bequatscht sie am ende nur noch den beduinen - der is der einzige, der den schein wahrt und den fluchtreflex nicht offen zeigt. hinter uns wird die schlange noch länger - ich will nix wie weg. schließlich lösen wir das problem, indem wir ihr einfach ins wort fallen und uns verabschieden.

liebe einzelhändler: bitte verschont uns von übermotivierten gealterten dorfschönheiten, die nicht viel im hirn, dafür aber einen laaaaangen atem haben! danke :D

Sonntag, 20. Jänner 2013

nachgefragt

Kommentare:
geh, ihr 60% die ihr fürs beibehalten des jetzigen bzw. gegen ein berufsheer seid:

ihr wisst schon, dass es da nicht um den zivildienst ging, sondern um die landesverteidigung - oder?

[bestimmt hat das heer die stimmzettel ausgezählt. katastropheneinsatz.]

Sonntag, 06. Jänner 2013

endlich zu hause

Kommentare:
ich bin wirklich froh, dass herr depardieu endlich sein richtig kuschliges neues zuhause in russland gefunden hat. und dass er nicht müde zu betonen wird, wie toll russland doch im vergleich zu frankreich ist.

desgleichen frau bardot, die nun ebenfalls überlegt, ihren wohnsitz nach russland zu verlegen.

persönlich finde ich die befindlichkeiten dieser alten menschen, deren glanzzeit lange vorbei ist, ziemlich lächerlich. wie kann mann/frau beleidigt sein, nicht das größte stück vom kuchen zu bekommen, wenn in der eigenen küche 30 kuchen nebeneinander stehen? ist es wirklich so, dass manche den hals einfach nicht voll bekommen können?

sei´s drum. sollen sie glücklich werden und noch ein bisschen blitzlichgewitter abbekommen, das ihnen offenbar so fehlt. politisch sind sie ohnehin in der richtigen ecke angekommen. mal sehen, wie lang sie diese art von politik noch so lobenswert finden.

[möglicherweise erleben wir ja in 1-2 jahren den glorreichen auszug, begleitet von angemessenem gepolter gegen dieses und lobeshymnen für das nächste domizil. you will see!]

wers wirklich en detail lesen will

Sonntag, 30. Dezember 2012

aufrüsten

1 Kommentar:
nach dem letzten massaker in einer amerikanischen schule kommt die waffenlobby dem langsamen umdenken der menschen mit hardcore. die waffen wären ja gar nicht das problem. vielmehr wäre es nützlich, wenn mehr menschen mehr waffen bei sich trügen.

konkret: hätte ein/e lehrer/in in der besagten schule eine waffe getragen, wären viele tode von kindern vermeidbar gewesen. demzufolge mache es nur sinn, künftig auch alle lehrerInnen mit waffen auszustatten, um so der waffengewalt einhalt zu gebieten.

logisch, nicht? wie wehren kinder sich dann gegen auszuckende bewaffnete lehrerInnen, die sie mit der waffe bedrohen, weil sie wieder ihre hausübung nicht gemacht haben?

hmmm. vielleicht sollten die schülerInnen auch gleich mit waffen ausgerüstet werden. und um das gleichgewicht zwischen bewaffneten schülerInnen und bewaffneten lehrerInnen aufrecht zu erhalten, werden bewaffnete eltern permanent durch die gänge patrouillieren.

was für eine schöne, friedliche vorstellung von der zukunft!